Passion für Berge. Passion für Kinofilm. Passion für Menschen, die ihren Weg nicht wählen, weil er bequem ist, sondern weil er wahrhaftig ist. Genau darum geht es im Programm des Alpen Film Festivals. Live moderiert von echten Bergmenschen, ein Abend wie ein Hüttenabend unter Freunden: G’schichten, Lachen, Staunen!
Die „Passion-Tour“ 2026 zeigt ein kuratiertes Filmprogramm aus fünf Dokumentarfilmen, das von Mut, Ausdauer, Verantwortung, Freundschaft und der stillen Kraft des Dranbleibens erzählen. Das Herzstück des Programms ist der wohl aufwendigste Bergfilm unserer Zeit: In „Nanga Parbat“ wird erzählt, was es bedeutet, 12 Jahre am „Schicksalsberg der Deutschen“ zu scheitern – bis es gelingt...
... David Göttler (48) steht an der Spitze des internationalen Höhenbergsteigens, als er Karriere, Ansehen und Respekt für ein einziges Projekt opfert. Doch er bleibt seiner Überzeugung treu: Keine Träger, keinerlei Hilfe, nur er allein und die größte Wand der Erde.
Die weiteren Filme
„Ein ganz normales Leben“ portraitiert ein bergnarrisches Ehepaar, das seit rund 60 Jahren gemeinsam klettert, reist, trainiert und Abenteuer erlebt. Der Film ist heiter, berührend und überraschend tief: eine Reflexion darüber, wie gelebte Werte über ein ganzes Leben hinweg zusammenfinden können.
„Steile Karrieren“ richtet den Blick auf die Arbeit am Bergwald. Die Pflege und Sanierung eines intakten Schutzwaldes ist kein schneller Erfolg, sondern ein Generationenprojekt. Der Film zeigt, wie viel Geduld, Wissen und Verantwortung nötig sind, damit Bergregionen auch in Zukunft geschützt bleiben.
In „50-50“ stehen die Alpinistinnen Ines Papert und Sarah Hueniken im Mittelpunkt. Der Film erzählt von Seilschaft als etwas, das weit über gemeinsames Klettern hinausgeht. Eine gute Seilschaft ist Vertrauen, Verständnis, gegenseitige Stärkung. Papert und Hueniken zeigen, dass Erfahrung, Reife und Freundschaft eine eigene Kraft entfalten — und dass Alter im Bergsport nicht das Ende von Möglichkeiten bedeutet, sondern manchmal erst deren Vertiefung.
Den Film „Fathom“ hätte es eigentlich nie geben sollen. Die Brüder Jakob und Matthias Weger werden in den Dolomiten von einem Schneebrett erfasst. Aus einem Freeride-Abenteuer wird eine Konfrontation mit der Realität des Risikos. Der Film fragt, ob Bergsportfilme nur Heldengeschichten erzählen dürfen.
In Zusammenarbeit mit dem DAV Sektion Geislingen